Handlungsfeld 5 – Stadtbild und Baukultur

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8 Kommentare

  1. Ein Schandfleck für die Nördlinger Innenstadt ist das ehemalige „Hotel Sonne“!
    Viele Touristen schütteln nur den Kopf, ob dieses heruntergekommen Hauses, mitten auf dem Marktplatz. Es befindet sich unseres Wissen in privater Hand, aber es müsste doch eine Möglichkeit geben, dem Eigentümer nahezulegen, dieses zu renovieren oder ggf. zu veräußern. So würde der Marktplatz bzw. die Innenstadt aufgewertet.

  2. Das Beleuchtungskonzept unterstütze ich. Jetzt im Sommer fällt es nicht auf, aber in der dunkleren Jahreszeit ist der Daniel unser Wahrzeichen nur noch mit einem intakten Strahler beleuchtet. Ob ich jetzt jedes Stadttor beleuchten muss, weiß ich nicht und auch sicher nicht die ganze Nacht hindurch. Aber der Daniel gehört auf alle Fälle wieder anständig beleuchtet.

  3. Gebäude wie Müller/Steingass besser in das Altstadtbild integrieren, z.B. durch künstlerische Bemalung oder Andeutung von Fensterläden oder rankende Bepflanzung – vor allem der Giebel

  4. Für eine Verbesserung von sanierungs- und / bzw. renovierungsbedürftigen Gebäuden sollte evtl. über eine Zwischenlösung für solche Gebäude nachgedacht werden, für die derzeit z.B. aus Gründen der Wirtschaftlichkeit (z.B. Kosten neue Wärmeversogung der Gebäude wg. Auflagen aus Energiewende) eine zeitnahe Sanierung/ Renovierung unwahrscheinlich ist. –> Diskusions-Vorschlag: Hohe Förderung für eine (temporäre) bauliche Aufhübschung der öffentlich sichtbaren Fassade.

  5. Bitte unbedingt auch das Thema Leerstand angehen! Aktuell stehen so viele Gebäude in der Altstadt leer, in welche deshalb auch nichts investiert und weshalb diese immer weiter verkommen.
    Außerdem wird bei manchen Gebäuden/Eigentümern die Einhaltung bestimmter Regeln scheinbar nicht gefordert. Beispiel ist die Löpsinger Straße xx, in welcher normale Rollläden montiert sind, was dem Stadtbild einfach nicht entspricht. Warum müssen sich alle anderen an diese Regeln halten und dieses Gebäude nicht?

  6. In den Vorschlägen zur Stadtgestalt fehlt die vollständige Erfassung des Umfangs der Stadtbefestigung. Sie besteht nicht nur aus Mauer und Graben sondern umfasste auch das Vorfeld der Wälle und Schanzen. Dieser Bereich erstreckte sich ehemals bis zu dem heute die Altstadt umgebenden Straßenverlauf. Er verlor gerade in den letzten Jahrzehnten durch weitere Neubauten zunehmend seine städtebauliche Ablesbarkeit und die Funktion einer durchgrünten Frischluftzone.

    Dieses Unverständnis führte auch bei Unterhalts- und Reparaturmaßnahmen im Bereich der noch vorhandenen Bausub -stanz der ehemaligen Stadtbefestigung zur Zerstörung verschiedenster noch ablesbarer Spuren abgegangener Befesti- gungswerke – ganz im Gegensatz zu den meist vorbildlich ausgeführten Sanierungsmassnahmen in den Gebäuden innerhalb der Altstadt. Deshalb sollte in dem Gesamtkonzept mit den verschiedenen Handlungsfeldern auch eine gebührende Berücksichtigung der gerade für Nördlingen so einzigartig erhaltenen und städtebaulich höchst interessanten Stadt befestigung zuteil werden.
    Als gelungenes Beispiel sei hier auf das Vorfeld des Reimlinger-Tores verwiesen. Hier wurde in den siebziger Jahren unter Stadtbaumeistern Ottmar Strauß die Bebauung auf der rechten Hälfte der ehemaligen Torschanze beseitigt und der aufgefüllte Schanzengraben samt Torbrücke als Zufahrt für Parkplätze in den Stadtgraben freigelegt. Dies stellte auch den ursprünglichen städtebaulich wichtigen Freiraum vor dem Tor wieder her.
    5.03 ) Leider wurde diese Vorgehensweise wegen des bis heute fehlenden Interesses am größten Flächen-Denkmal Bayerns, sowohl bei der örtlichen Baubehörde als auch bei Bezirksregierung und Landesamt für Denkmalpflege im Vorfeld der anderen Stadttore in den ffolgenden Jahrzehnten nicht weiter verfolgt. Bei den weiteren Überlegungen im ehemaligen Schanzenbereich vor dem Berger-Tor sollte diese Vorgehensweise zur Nachahmung empföhlen werden.

  7. Auch auf privaten Höfen sollte in der Altstadt darauf geachtet werden nur zur Altstadt passende Kopfsteinpflastersteine zu genehmigen um ein schöneres einheitliches Bild zu bekommen siehe Dinkelsbühl.
    Negativbeispiele sind z.B. „XX“ riesiger Hof mit roten Betonsteinplatten von der Stadtmauer aus einzusehen.
    Beim neu anlegen von Parkflächen und Parkplätzen sollten immer auch Blumenbeete/Grünstreifen Vorschift sein um ein schöneres Bild entstehen zu lassen und keine Steinwüsten.

  8. Das Beleuchtungskonzept für die dunkle Jahreszeit finde ich super. Das zeit die schöne Altstadt. Sollte aus Spargründen aber nicht die ganze Nach brennen. (p.s. ich wäre auch dafür, dass die Bildschirme in den Schaufenstern ab spätestens 24 Uhr ausgeschaltet werden)

    ich bin nicht dafür, dass Solarpanele erlaubt werden. Die Häuser in der Altsadt stehen so dicht und sind aus viel Holz. So lange die Platten nicht gelöscht werden können – macht das für mich keinen Sinn.